Dimethylsulfoxid
Unsere Empfehlung
FürstenMED DMSO - Dimethylsulfoxid - 250ml - 99,99 Prozent Pharmazeutische Qualität aus Deutschland ohne Zusatzstoffe
Spar-Tipp
MAISON NATURELLE ® DMSO (1000 ml) – 99,9% pharmazeutische Reinheit – Dymethylsulfoxid ph. EUR unverdünnt – in Braunglasmedizinflasche
Titel
FürstenMED DMSO - Dimethylsulfoxid - 250ml - 99,99 Prozent Pharmazeutische Qualität aus Deutschland ohne Zusatzstoffe
MAISON NATURELLE ® DMSO (1000 ml) – 99,9% pharmazeutische Reinheit – Dymethylsulfoxid ph. EUR unverdünnt – in Braunglasmedizinflasche
Pharmazeutische Reinheit
Lichtgeschützt
Braunglasflasche
Bio Qualität
Herstellungsort
Deutschland
Deutschland
Menge
250 ml
1000 ml
Kundenbewertung
Unsere Empfehlung
Dimethylsulfoxid
FürstenMED DMSO - Dimethylsulfoxid - 250ml - 99,99 Prozent Pharmazeutische Qualität aus Deutschland ohne Zusatzstoffe
Titel
FürstenMED DMSO - Dimethylsulfoxid - 250ml - 99,99 Prozent Pharmazeutische Qualität aus Deutschland ohne Zusatzstoffe
Pharmazeutische Reinheit
Lichtgeschützt
Braunglasflasche
Bio Qualität
Herstellungsort
Deutschland
Menge
250 ml
Kundenbewertung
Weitere Infos
Spar-Tipp
Dimethylsulfoxid
MAISON NATURELLE ® DMSO (1000 ml) – 99,9% pharmazeutische Reinheit – Dymethylsulfoxid ph. EUR unverdünnt – in Braunglasmedizinflasche
Titel
MAISON NATURELLE ® DMSO (1000 ml) – 99,9% pharmazeutische Reinheit – Dymethylsulfoxid ph. EUR unverdünnt – in Braunglasmedizinflasche
Pharmazeutische Reinheit
Lichtgeschützt
Braunglasflasche
Bio Qualität
Herstellungsort
Deutschland
Menge
1000 ml
Kundenbewertung
Weitere Infos

DMSO Dosierung äußerlich

Wenn wir nach der Literatur gehen, kann DMSO wie folgt zur äußerlichen Anwendung dosiert werden:

  • Zur Behandlung an den Beinen, kann eine DMSO Konzentration von 70% hergestellt werden
  • Am Kopf sollte DMSO nur mit 35% angewendet werden
  • Arme, sowie der Rumpf-Bereich können mit einer Konzentration von 50% eingerieben werden
  • Bei Wunden kann eine Dosierung von 40% DMSO lokal angewendet lindernd wirken

DMSO Dosierung oral zum Trinken

In einem Handbuch für DMSO Anfänger wird folgende Dosierung zum Trinken von DMSO empfohlen:

300 mL Flüssigkeit nach Deiner Wahl (z.B. Saft oder Wasser) und 1-4 kleine Teelöffel DMSO Lösung mischen. Generell sollte eine innere Anwendung nicht über 10 %, bestenfalls nicht über 2% gehen. Ich rate zu einer Absprache mit einem ganzheitlichen Arzt oder einem Heilpraktiker. Auch eine Fach-Lektüre kann neben einer ärztlichen Beratung zu mehr Sicherheit im Umgang mit DMSO führen.

Dazu hatte ich mir 2 Bücher bestellt und durchgeschaut und kann Dir diese 2 Bücher wärmstens empfehlen, gerade deshalb, weil ich als DMSO Anfänger damals vor der ersten Anwendung mit DMSO unsicher war und viele Fragen offen standen:

  • DMSO für Anfänger: im Taschenformat versorgt Dich mit allen Informationen, die Du als DMSO Anfänger benötigst, um Dich sicherer bei der Anwendung zu fühlen und einen Überblick zu bekommen, wo es alles eingesetzt werden kann

<<Hier kannst Du ein Blick ins günstige Buch „DMSO für Anfänger“ werfen und einen ersten Überblick gewinnen, wo DMSO hilft>>

  • Das DMSO Handbuch: Dieses Handbuch geht sehr viel detaillierter auf das Thema DMSO ein und geht über einen Überblick hinaus. Teurer in der Anschaffung aber lohnenswert, da es Dir zu jedem Thema Anwendungstipps gibt und Dich studienbezogen informiert.

<<Dieser Link führt Dich zum Bestseller „Das DMSO Handbuch“ und macht Dich zum DMSO Experten! Hiermit kannst Du letzte Zweifel und Unsicherheiten besiegen>>

DMSO Anwendungsgebiete

Ultimativer DMSO Ratgeber: Von A-Z

gegen Viren und Bakterien

DMSO ist eines der Substanzen, die weit gefächerte Anwendungsmöglichkeiten bieten. Neben schmerzlindernden Eigenschaften bei Herpes Viren, kann DMSO gegen Viren der Gattung Influenza hemmend wirken und das Wachstum stoppen. Auch gibt es bereits Studien, die eine anti-bakterielle Wirkung von DMSO getestet haben. Die entzündungshemmenden Eigenschaften dämmen Infektionskrankheiten ein und unterstützen unser Wohlbefinden. Die Studienlage zeigt, dass DMSO gegen Viren und Bakterien angewendet, vielversprechende Ergebnisse liefern kann, wenn es richtig dosiert wird. Allerdings gibt es noch keine Hinweise darauf, dass DMSO einen sicheren Schutz gegen Viren bieten kann. Hierzu steckt die Studienlage noch in Kinderschuhen.

Schmerzen und Entzündungen

DMSO (Dimethylsulfoxid) dringt tief in unsere Zellen ein und kann dort allein oder auch mithilfe weiterer Medikamente Entzündungen und Schmerzen lindern. Bei Entzündungen kommt es leider immer zu schwachen bis hin zu starken, unerträglichen Schmerzen. Die entzündeten Bereiche schwellen meist an und verursachen Rötungen und ein schmerzendes Druckempfinden. Wenn DMSO auf die entsprechenden Stellen aufgesprüht wird, kann es dort lokal und gezielt auf die Entzündungen wirken. Durch seine besonderen Eigenschaften und dem lebenswichtigen Schwefel fördert DMSO unsere Zellentgiftung über das Einfangen und den Abtransport von freien Radikalen. Durch seine entwässernde, sowie gefäßerweiternde Wirkung, werden Schwellungen, Ödeme und Druckschmerzen verringert und gelindert. Dabei wirkt DMSO direkt auf unser Schmerzempfinden ein und sorgt für eine sanfte Linderung und ein besseres Wohlbefinden. Bei der Anwendung von DMSO gegen Schmerzen und Entzündungen kann DMSO äußerlich oder oral angewendet werden. Du kannst dich mit einem Arzt oder Heilpraktiker absprechen, um eine für dich passende Dosierung zu finden. Wenn Du mehr Sicherheit im Umgang mit Dmso entwickeln möchtest, kannst Du dich an Literatur halten, die Dir ganz genau sagt, wo DMSO hilft, wie es bei bestimmten Erkrankungen dosiert werden könnte und wo es überall Anwendung findet.

DMSO kann äußerlich auf die Haut aufgetragen werden und wirkt lokal auf betroffene Stellen entzündungshemmend und schmerzstillend. Die Verwendung von DMSO kann bei folgenden Krankheiten Erfolge bringen:

  • Arthritis
  • Arthrose
  • Blasenentzündungen
  • Muskelschmerzen
  • Gesichts- und Kopfschmerzen
  • Wunden
  • Infektionen
  • Schwellungen 
  • Viren, Bakterien, Pilze

Herz-Kreislauf

Unser Herz-Kreislauf- System versorgt unseren Körper mit sauerstoffreichem Blut, reichert alle Organe und Zellen mit Sauerstoff und Nährstoffen an und transportiert Abbauprodukte der Zellen ab. Leider ist die häufigste Todesursache in Deutschland die Folge einer Herz-Kreislauf-Erkrankung. Zu diesen Erkrankungen zählen alle Gefäßerkrankungen, Bluthochdruck, Herzrhythmusstörungen, koronare Herzkrankheiten, Arteriosklerose oder Herzinfarkt. Verengte Gefäße können dazu führen, dass Gewebe oder Organe, wie das Herz, mit Blut und Sauerstoff unterversorgt sind.

Die Folge sind im schlimmsten Falle Gewebeschädigungen. Eine Ischämie ist eine schmerzhafte Durchblutungsstörung von Gewebe oder Organen (z.B. durch eine Thrombose). Durch diese Unterversorgung und dem einhergehenden Sauerstoffmangel kommt es zu Funktionsstörungen der betroffenen Stellen. So kann eine starke Sauerstoff- Unterversorgung durch verengte Gefäße zu einem Herzinfarkt führen, da der Herzmuskel nicht ausreichend durchblutet wird. DMSO (Dimethylsulfoxid) wirkt gefäßerweiternd und gerinnungshemmend. Durch diese Eigenschaften des DMSO könnten Thrombozyten- Bildung und das Risiko eines Herzinfarktes verringert werden.

Bisher gibt es leider noch keine ausreichenden Studien zu dem Thema DMSO und Herzerkrankungen. Patienten, die aufgrund ihrer Herz-Kreislauf-Erkrankungen Blutverdünner, Aspirin oder Gerinnungshemmer einnehmen müssen, sollten ohne Absprache mit ihrem Arzt nicht einfach zu DMSO greifen.

Es gibt bereits Hinweise darauf, dass DMSO die Durchblutung von Geweben unterstützt und fördert. Durch den vermehrten Einstrom durch DMSO, könnte einer Ischämie Erkrankung mithilfe von der gefäßerweiternden Eigenschaft des Dimethylsulfoxids entgegengewirkt werden. Da die Studienlage dies bezüglich jedoch noch sehr schwach ist, muss die Einnahme von Medikamenten und der zeitgleichen Anwendung von DMSO mit einem Arzt oder Heilpraktiker abgesprochen werden. Nachweislich verstärkt DMSO die Wirkung von weiteren Medikamenten, was im Falle von Herz Medikamenten nicht auf die leichte Schulter genommen werden darf. Außerdem ist noch nicht klar, wie DMSO mit Gerinnungshemmern oder dergleichen Medikamente dosiert werden sollte. Falls es also dazu kommt, dass Dein Arzt oder Heilpraktiker der Anwendung mit DMSO zustimmt, sollte diese Therapie unbedingt unter Beobachtung stehen und mit geringsten Dosen begonnen werden.

Hautprobleme

Ultimativer DMSO Ratgeber: Von A-Z

Hauterkrankungen werden häufig ausgelöst durch bakterielle Infektionen, physische Reize, freie Radikale, aber auch Pilzinfektionen und Juckreiz, Rötungen oder Viren. Folge sind meist schmerzende Entzündungen der Haut, Wunden und Narbenbildungen. Häufig sind akute, lokale Hautprobleme oder auch chronische, die sich über den Körper hinweg ausbreiten. Damit sich das Gleichgewicht der Haut wiedereinstellen kann und schmerzende Entzündungen gelindert werden können, müssen die Ursachen dieser Hauterkrankungen bekämpft werden und das am besten auf milde, schonende und natürliche Art und Weise. Dabei sollten wir gerade bei chronischen Hautproblemen darauf achten, dass Hilfsmittel auch dauerhaft ohne Nebenwirkungen angewendet werden können. Ansonsten können wir uns darauf einstellen, dass wir unserer Haut mehr schaden, als sie zu unterstützen. DMSO kann uns hierbei große Erfolge bringen, wenn wir es richtig anwenden.

DMSO hat antibakterielle, entzündungshemmende, antivirale und antifugale Eigenschaften, die dazu beitragen können, unsere Zellfunktionen zu unterstützen und Hautprobleme zu reduzieren. Diese 100 % organische und kraftvolle Lösung dringt schnell und tief in die Haut ein und hilft, Narben, Mitesser, zystische Akne und Rosazea zu mildern oder gar verschwinden zu lassen. Dabei sollte DMSO äußerlich und verdünnt auf die Haut aufgetragen werden. Du kannst es großflächig, aber stark verdünnt oder konzentrierter lokal auf bestimmte Problemstellen auftragen. DMSO steigert dabei die Durchblutung der Haut und sorgt so für eine verbesserte Nährstoffversorgung der betroffenen Stellen. Durch seine antioxidative und schmerzlindernde Wirkung, hilft es bei der Heilung der Haut und der Einstellung des natürlichen Gleichgewichts. Auch können Narben über den öligen Charakter von Dimethylsulfoxid aufgeweicht werden und Spannungsgefühle lindern.

Wichtig bei der Anwendung von DMSO und Hautproblemen ist, dass Deine Hände und die zu behandelnden Bereiche vor der Anwendung mit Wasser und Seife gereinigt werden sollten. DMSO ist ein leistungsfähiges Transportmittel und kann auch unerwünschte Giftstoffe, Bakterien oder anderes tief in die Hautschichten mittransportieren. Wenn Du also Schmutz oder etwas anderes an Ihren Händen oder der Haut hast, wird DMSO diese tief in Ihre Haut einbringen. Achte also darauf, deine betroffenen Stellen vorher zu reinigen. Bei der Anwendung von DMSO nach einer Dusche wird empfohlen, 30 Minuten bis zu einer Stunde zu warten, damit sich die weit geöffneten Poren wieder ein wenig schließen, um zu verhindern, dass zu viel DMSO vom Körper absorbiert werden kann, was dann zu unerwünschten Reizungen oder Unbehagen führen kann. Außerdem sollten die Bereiche, auf denen DMSO angewendet wird, nicht abgedeckt werden, sondern an der Luft trocknen. Wenn Du mit einer DMSO-Kur beginnen möchtest, solltest Du immer mit einer kleinen Menge und schwachen Konzentration (von z.B. 10%) starten und die Dosierung nur allmählich erhöhen, da das Produkt in seiner unverdünnten Form (99,9%) starke Wirkung zeigen kann.

Sportverletzungen

Fast jeder, der sich sportlich verausgabt, hatte schon die ein oder andere Sportverletzung. Von Verstauchungen, über Prellungen, Bänderrissen, Blutergüssen, Muskelrissen oder einfach kurzzeitig auftretende Belastungserscheinungen, irgendetwas war sicher mal dabei. Was dann nervtötend ist, ist der Sportausfall und die Zwangspause. Meistens neigt man in dieser Zeit zu Ungeduld und leider auch zu schlechter, schmerzgeplagter Laune. Man möchte möglichst schnell genesen und wieder loslegen können, möglichst ohne Schmerzen. DMSO ist unterstützt den Heilungsprozess erstaunlich schnell und wird bereits erfolgreich im Kampfsportbereich eingesetzt. Gerade in diesem Sportbereich, mit all den Schlägen und Tritten, ist man nach jedem Training/ Sparring übersäht mit Prellungen und Blutergüssen. Dimethylsulfoxid unterstützt das Abschwellen von Verletzungen schneller als ohne DMSO Anwendung.

Aber auch beim Berufs- und Freizeitsport oder bei täglichen Aktivitäten treten Verletzungen der Skelettmuskulatur häufig auf. Viele Studien zeigen einen Anstieg von oxidativem Stress im Blut und in den Geweben während und nach einer Muskelschädigung. Nach einer anfänglichen Muskelverletzung ist der oxidative Stress innerhalb des traumatisierten Muskels erhöht.

In Studien wird DMSO häufig an Skelettmuskeln als selektives Antioxidans oder als Lösungsmittel für zahlreiche Medikamente verwendet. Es dient im oder auf dem Körper als hochgradig durchlässiges, schwefelhaltiges Antioxidans und ist in erster Linie ein Radikal-Fänger. Dabei unterstützt DMSO zeitgleich die Zunahme des Blutflusses, um Entzündungsprozesse aufzulösen.

Dazu gehören erhöhte Dehnbarkeit/Flexibilität von kollagenreichem Narbengewebe, Sehnen und Gelenke, Schmerzen und Krämpfe durch Erwärmung von Muskeln und Nervenwurzeln und mögliche Zunahme von Blut Flow zur Unterstützung der Auflösung von Entzündungsprozessen. Nebstdem wird DMSO auch als Lösungsmittel für Chemotherapeutika verwendet und wurde aufgrund seiner entzündungshemmenden Eigenschaften beim Menschen erfolgreich zur Behandlung von rheumatischen, pulmonalen, gastrointestinalen, muskulären, neurologischen, urinalen und dermatologischen Erkrankungen eingesetzt. 

Krebserkrankungen

Die meisten Krebsarten, 90–95 % der Fälle, werden durch Umweltfaktoren ausgelöst. Vor allem Einflüsse, die das Erbgut verändern, sind krebserregend. Empfindlich für unkontrolliertes Wachstum sind Zellen im Zellteilungsstadium, da sie sich hier schnell teilen. Auch können Einflüsse das Immunsystem daran hindern, entartete Zellen zu erkennen und zu beseitigen und fördern dadurch das Krebsrisiko. Häufig sind Ursachen von Krebserkrankungen aber auch oxidativer Stress. Oxidativer Stress wird über unsere Mitochondrien ausgelöst, um unsere Zellen vor Viren oder Bakterien zu schützen. Wenn unser Körper allerdings aus dem Gleichgewicht gerät und zu viele Radikale abgesondert werden, können DNA- oder Proteinschäden entstehen, was auf Dauer das Krebsrisiko erhöht.

Viele Studien berichten über DMSO wegen seiner antioxidativen und entzündungshemmenden Wirkung und haben seine Verwendung bei Schmerzen, Entzündungen, interstitiellen Zystitiden und in der Krebsbehandlung empfohlen. Es wurde bereits über mehrere Mechanismen der Anti-Tumor-Aktivität von DMSO berichtet. So zeigt DMSO beispielsweise antiangiogene Wirkungen, d.h. es hemmt die Gefäßbildung, die für das Wachstum von Tumorzellen nötig sind und sorgt dadurch für eine Tumorsuppression.

Eine Studie von 2012 zeigt, dass DMSO die Migration, Invasion, Proliferation und Koloniebildung von Lungen- Adenokarzinomzellen durch die Induktion eines Tumorsuppressors hemmen kann. DMSO könnte bei Krebserkrankungen unterstützend wirken, sollte jedoch nicht unbedacht angewendet werden, da während einer Krebstherapie Medikamente eingenommen werden, die durch DMSO verstärkt werden können. Wenn Du also überlegst, DMSO während einer Krebstherapie anzuwenden, solltest Du das mit deinem Arzt oder Heilpraktiker absprechen.

Sonnenbrand und Verbrennungen

Ultimativer DMSO Ratgeber: Von A-Z

Verbrennungen können heftige Wunden und im schlimmsten Fall Entzündungen, oder eine Sepsis verursachen. Vebrennungswunden können entstehen über:

  1. Heiße Flüssigkeiten
  2. Heiße Gegenstände
  3. Dampf
  4. Gase
  5. Zu viel Sonne (Sonnenbrand)
  6. Feuer
  7. Explosionen
  8. Strom

Dabei werden Verbrennungen in 3 Schweregrade unterteilt, wobei die Grade von Schwellungen und Rötungen der oberen Hautschicht (Epidermis) bis zu Nekrosen und irreversible tiefe Hautschicht- Schäden gehen.

Auch die Verbrennung über zu viel und zu starker Sonneneinstrahlung kann schwerste Wunden mit starken Schmerzen verursachen. Um sich vor einem schmerzenden Sonnenbrand zu schützen, ist der einfachste Weg, Sonnencreme mit Lichtschutzfaktor zu verwenden und die Mittagssonne zu vermeiden. Wenn Du aber trotzdem einen Sonnenbrand bekommst (vielleicht bist Du eingeschlafen oder warst länger in der Sonne spazieren) oder dich beim Kochen verbrannt hast, kann DMSO helfen, deine Wunden schneller zu versorgen und lindert dabei zuverlässig Deine Schmerzen.

Eine Studie hat die Wechselwirkung von verbrannter Haut mit DMSO untersucht und herausgefunden, dass es auf der Haut aufgetragen zu einer schnellen Versiegelung der Wunden führt und einen starken Verlust von Körperflüssigkeiten verhindert.

DMSO bei Tieren anwenden

DMSO bringt nicht nur uns Menschen gesundheitsfördernde Vorteile, sondern wird auch in der Tiermedizin gegen viele Beschwerden erfolgreich eingesetzt. Ob Hunde, Kaninchen, Ratten, Pferde oder Katzen…DMSO wirkt ähnlich wie bei uns auf die Heilungsprozesse unserer treuen Begleiter ein und unterstützt sie bei Schmerzlinderung, Entzündungshemmung, Verstauchungen, Schwellungen, Gelenkproblemen und vielem mehr. DMSO bei Tieren wird oftmals nur äußerlich angewendet und als Salben, Gel, Creme angewendet. Dabei variieren die Konzentrationen von 70%-90% und sind hoch angesetzt. Du kannst DMSO von deinem Veterinär bekommen, oder als DMSO Spray selbst mischen. Allerdings solltest Du Dich bei kleinen Haustieren mit geringen Dosen herantasten und mit niedrigen Konzentrationen beginnen (30%-40% äußerlich). Bei Pferden kannst Du auf die betroffene Stelle mit 70%-90% DMSO ran, solltest aber bei großflächiger Anwendung auch lieber mit niedrigerer Konzentration tastend heran, denn auch Tiere können empfindlich reagieren. Lieber Schritt für Schritt als einfach drauf los. Eine Sache solltest Du auf jeden Fall bedenken: Trage bitte Handschuhe, wenn Du Dein Tier mit DMSO einreibst und versorgst. Um eine passende Dosierung abzuklären, könnt Ihr auch einfach mal bei Eurem Tierarzt anrufen oder Fachliteratur durchstöbern.

Was ist DMSO?

DMSO (Dimethylsulfoxid) ist ein frei erhältliches organisches Lösungsmittel. Bei geringen Konzentrationen fungiert es als Nahrungsergänzungsmittel, muss in seiner reinen Konzentration (99%) jedoch verdünnt werden. Als alternatives Schmerzmittel wird DMSO häufig bei Entzündungen und Erkrankungen von Gelenken und Muskeln eingesetzt. Es kann oral über den Mund eingenommen, äußerlich auf die Haut aufgetragen oder intravenös über unsere Venen injiziert werden. Verabreichungen sollten jedoch immer mit einem Arzt oder Heilpraktiker abgesprochen werden. DMSO ist eine schwefeltragende, organische Verbindung, die als Nebenprodukt in der Holzverarbeitung entsteht. Dieses für unseren Körper wichtige, bioverfügbare und organische Schwefelmolekül kann uns beeindruckende Vorteile für unsere Gesundheit bringen, wenn es bedacht angewendet wird.

DMSO Wirkung

Dimethylsulfoxid (DMSO) hat eine Vielzahl von positiven Eigenschaften und pharmakologischen Wirkungen auf den Körper. Als eines der ausschlaggebenden Gründe, warum die Wirkung von DMSO so effektiv ist, ist dass es die biologischen Membranen schnell und tief durchdringen kann. Dabei wirken folgende Eigenschaften von DMSO positiv auf den Körper ein:

  1. Entzündungshemmend
  2. Schmerzstillend
  3. Gefäßerweiternd
  4. Wundheilungsfördernd
  5. antimikrobiell
  6. harntreibend
  7. Antioxidative Wirkung durch Stärkung der Abwehrmechanismen

Das besondere an Dimethylsulfoxid (DMSO) ist, dass es bis in tiefste Hautschichten eindringen kann und als Transporter-Substanz die Wirkung anderer gleichzeitig verabreichter Medikamente verstärkt.

Dimethylsulfoxid wird im Organismus zu Dimethylsulfid (DMS) und Dimethylsulfon (DMSO2) metabolisiert. DMS wird über die Lunge abgeatmet und über die Haut ausgeschieden, was zu unangenehmen Körper-Gerüchen nach Lauch und Knoblauch führen kann. DMSO2 entspricht der Substanz MSM (Methylsulfonylmethan), die als Nahrungsergänzungsmittel eingenommen werden kann.

Je nachdem wie DMSO eingenommen bzw. angewendet wird, dauert die Verstoffwechselung im Körper unterschiedlich lange. Nach äußerlicher Anwendung auf der Haut kann es bis zu 14 Tage dauern, bis kein DMSO mehr nachgewiesen werden kann. Das bedeutet allerdings nicht, dass Du solange nach Knoblauch riechst! Nachgewiesen werden kleinste Konzentrationen über Chromatographien in Nanogramm Bereichen, die Du so überhaupt nicht wahrnehmen kannst. Wenn DMSO intravenös verabreicht wird, kann es bis zu 8 Tagen dauern, bis Dein Körper nichts mehr an Substanz aufweist. Ein großer Teil des DMSO wird unverändert über den Urin ausgeschieden. Aber auch Metabolite werden über den Urin ausgeschieden (Dimethylsulfon (DMSO2)). DMS (Dimethylsulfid) wird als Atemgeruch ausgeschieden.

Dimethylsulfoxid
Unsere Empfehlung
FürstenMED DMSO - Dimethylsulfoxid - 250ml - 99,99 Prozent Pharmazeutische Qualität aus Deutschland ohne Zusatzstoffe
Spar-Tipp
MAISON NATURELLE ® DMSO (1000 ml) – 99,9% pharmazeutische Reinheit – Dymethylsulfoxid ph. EUR unverdünnt – in Braunglasmedizinflasche
Titel
FürstenMED DMSO - Dimethylsulfoxid - 250ml - 99,99 Prozent Pharmazeutische Qualität aus Deutschland ohne Zusatzstoffe
MAISON NATURELLE ® DMSO (1000 ml) – 99,9% pharmazeutische Reinheit – Dymethylsulfoxid ph. EUR unverdünnt – in Braunglasmedizinflasche
Pharmazeutische Reinheit
Lichtgeschützt
Braunglasflasche
Bio Qualität
Herstellungsort
Deutschland
Deutschland
Menge
250 ml
1000 ml
Kundenbewertung
Unsere Empfehlung
Dimethylsulfoxid
FürstenMED DMSO - Dimethylsulfoxid - 250ml - 99,99 Prozent Pharmazeutische Qualität aus Deutschland ohne Zusatzstoffe
Titel
FürstenMED DMSO - Dimethylsulfoxid - 250ml - 99,99 Prozent Pharmazeutische Qualität aus Deutschland ohne Zusatzstoffe
Pharmazeutische Reinheit
Lichtgeschützt
Braunglasflasche
Bio Qualität
Herstellungsort
Deutschland
Menge
250 ml
Kundenbewertung
Weitere Infos
Spar-Tipp
Dimethylsulfoxid
MAISON NATURELLE ® DMSO (1000 ml) – 99,9% pharmazeutische Reinheit – Dymethylsulfoxid ph. EUR unverdünnt – in Braunglasmedizinflasche
Titel
MAISON NATURELLE ® DMSO (1000 ml) – 99,9% pharmazeutische Reinheit – Dymethylsulfoxid ph. EUR unverdünnt – in Braunglasmedizinflasche
Pharmazeutische Reinheit
Lichtgeschützt
Braunglasflasche
Bio Qualität
Herstellungsort
Deutschland
Menge
1000 ml
Kundenbewertung
Weitere Infos

DMSO Geschichte

Entdeckung als Heilmittel

DMSO ist ein Nebenprodukt bei der Umwandlung von Holz in fast reinen Zellulosefasern. Mit verschiedenen chemischen Substanzen werden die Bindungen zwischen Lignin und Zellulose aufgebrochen. Die Oxidation von Dimethylsulfid mit Sauerstoff oder Stickstoffdioxid ergibt dann DMSO.

Erstmals wurde DMSO 1866 von einem russischen Wissenschaftler entdeckt. Aleksander Mikhaylovich Zaytsev studierte auf Wunsch seines Vaters Wirtschaft mit zwei Jahren Chemie im Nebenfach. Nach dessen Tod jedoch ging Aleksander M. Zaytsev jedoch seiner Passion nach und vertiefte seine Kenntnisse in Chemie über weitere internationale Studien. Erst knapp 100 Jahre später wurde DMSO als Arzneimittel/Medikament erkannt.

Die Geschichte von DMSO als Arzneimittel begann 1961. Dr. Stanley Jacob leitete das Organtransplantationsprogramm und erkannte das Potenzial von DMSO als Konservierungsmittel für Organe. Er fand heraus, dass es schnell und tief in die Gewebe eindringen kann, ohne sie zu schädigen. Aber nicht nur das…Stanley Jacob stellte fest, dass Transplantationsgewebe in DMSO länger überlebten als Gewebe in anderen Konservierungsflüssigkeiten. Außerdem schienen sich Zellen in DMSO zu regenerieren und stabiler für Transplantationen zur Verfügung zu stehen.

 

Laut Dr. Stanley Jacob wurden mehr als 40.000 Artikel über DMSO in wissenschaftlichen Zeitschriften publiziert. 11.000 dieser Artikel beschrieben die medizinisch-therapeutischen Auswirkungen des Heilmittels auf verschiedene Beschwerden. In bereits 125 Ländern wird DMSO als Medizin bei Schmerzen, Entzündungen, Sklerodermie, interstitielle Zystitis, Arthritis und erhöhter interkranialem Druck von Ärzten verschrieben. In den USA wird es allerdings erst seit 2016 als Medikament zugelassen. Laut FDA (Food and Drug Administration) galt es bis dato nur als Konservierungsmittel für Organe zur Transplantation, für Zellen oder für die interstitielle Cystitis, einer Blasenentzündung.

Bald schon wurden die klinischen Anwendungsmöglichkeiten populärer und es dauerte nicht lange bis DMSO es in Zeitungen schaffte. Zu dieser Zeit noch als Konservierungsmittel erhältlich und nicht als Medikament freigegeben, begannen sich dennoch Menschen selbst zu behandeln. Vorteil war, dass etliche publizierte Berichte mit positiven Heilungserlebnissen folgten. Nachteil war, dass sich die Menschen weder den Nebenwirkungen bewusst waren noch wussten welche Dosierung für welche Beschwerden geeignet wäre. Die Kontroverse begann dann ab 1965. Bis zu dem Zeitpunkt an, konnte die Pharmaindustrie nichts gegen den Hype von DMSO unternehmen. Als dann 1965 eine Irin an einer allergischen Reaktion starb, nachdem sie DMSO zusammen mit mehreren anderen Medikamenten eingenommen hatte, brachten Presse und pharmazeutische Industrien DMSO international in den Verruf. Obwohl die genaue Todesursache nie ermittelt wurde, berichtete die Presse, dass es sich bei dem Tod der Irin lediglich um DMSO handelte. Etwa zur gleichen Zeit entwickelten Labortiere, denen DMSO in einer um ein Vielfaches höheren Dosis verabreicht worden war als dem Menschen, Anomalien an ihren Augenlinsen. Zwei Monate später schloss die FDA alle klinischen Studien mit DMSO in den Vereinigten Staaten mit der Begründung, dass die Frau gestorben sei und die negativen Ergebnisse von Tierversuchen den Grund dafür bilden, DMSO nicht zuzulassen. Klar ist, dass die Pharmaindustrie DMSO weder als Patent anmelden kann, da es bereits international als Industriechemikalie verwendet wird, noch hohe Gewinne durch den knoblauchartigen Geruch von DMSO erzielen würde. Ohne Gewinne in Millionen-Höhe ist es nicht lukrativ genug, DMSO zu vertreiben.

Nach einem Verkaufsstopp in den USA und Deutschland erwähnte niemand mehr die therapeutischen Vorteile, die DMSO mit sich bringt. Obwohl Studien in anderen Ländern alle Propaganda als nichtig erklärten und Beweise von der Unfall- und Sportmedizin erbracht wurden, dass DMSO keine Nebenwirkungen zeigt und zur Behandlung von Verletzungen eingesetzt werden kann, ignorierte die FDA alle durchgeführten erfolgsversprechenden Studien. 20 Jahre und viele internationale Studienerfolge später, wurden keine negativen Erlebnisse mit DMSO gemeldet. Daraufhin entschied sich die FDA in den USA zur Durchführung von zwei klinischen Studien, wodurch DMSO 1978 endlich in den USA zugelassen wurde, wenn auch nur alleinig als Medikament zur Behandlung von interstitieller Zystitis. Erst 2016 wurde DMSO schließlich zur medizinischen- therapeutischen Verwendung freigegeben und ermöglicht somit Ärzten und Heilpraktikern eine Bandbreite an Behandlungsmöglichkeiten ihrer erkrankten Patienten.

DMSO bei welchen Beschwerden anwenden

DMSO zeigt vielversprechende Erfolge und Wirkungen bei schmerz- und entzündungsbedingten Beschwerden. Klar ist, dass DMSO kein Wundermittel ist, das einfach so alles heilen kann, aber es verspricht Linderung bei Krankheiten, teilweise sogar Heilung. Die Heilung des Körpers ist multifaktoriell und je nach Schweregrad einer Erkrankung nicht von heute auf morgen zu erlangen. Dennoch verspricht DMSO eine überaus vielfältige Wirkung auf den Körper und kann bei vielen Heilungsprozessen unterstützend wirken. Studien und Erfahrungen zeigen, dass DMSO bei folgenden Erkrankungen Beschwerden lindern kann oder sogar Ansätze einer Heilung zeigt:

  • Akne

  • Arthrose

  • ADHS

  • Arthritis

  • Angina Pectoris

  • Augenkrankheiten

  • Abzesse
  • Burnout (Stress)

  • bakteriellen Infektionen

  • Entzündungen allgemein

  • Geschwüre

  • Gewebeverkalkungen

  • Husten

  • Herpes

  • Krebs

  • Kopfschmerzen/Rückenschmerzen/Gelenkschmerzen

  • Multiple Sklerose (MS)/ Muskelverspannungen

  • Narben

  • Nagelpilz

  • Rheuma

  • Schizophrenie

  • Schmerzen allgemein

  • Schwellungen

  • Verbrennungen

  • Viren

  • Warzen

  • Wunden

  • Zahnfleischentzündungen

Wie wirkt DMSO noch?

DMSO hat bestimmte Eigenschaften, die bei vielen Beschwerden eingesetzt, helfen können.

Die Anwendung von DMSO hat sich bereits in vielen Krankheitsbildern erfolgsbringend bewährt und zeigt bei folgenden Eigenschaften eine vorteilhafte Wirkung:

 

  • wirkt bei akuten und chronischen Entzündungen antioxidativ und fängt freie Radikale
  • Schützt Gewebe und Organe vor Schäden
  • regt die Durchblutung an und erweitert Blutgefäße
  • wirkt muskellockernd gegen Spastiken und Verspannungen
  • entzündungshemmend
  • schmerzlindernd
  • anti-bakteriell, anti-viral, anti-fugal
  • wirkt entwässernd und abschwellend
  • es dringt tief über biologische Membranen in unsere Zellen ein und ermöglicht den Transport von Medikamenten und heilfördernden Molekülen

DMSO Studien

Die Wirkung von DMSO wurde bereits international in wissenschaftlichen Studien untersucht. Einen hohen Bekanntheitsgrad erlangte DMSO als natürliches Schmerzmittel und Entzündungshemmer. Dieses Heilmittel kann zahlreiche Erkrankungen bei ihrer Genesung unterstützen und Linderung verschaffen. Neben Schmerzlinderungen kann es ebenfalls auf Wunden, bei Schwellungen, Vireninfektionen und in der Krebstherapie unterstützend eingesetzt werden. Einige Humanstudien liefern vielversprechende Ergebnisse und lassen auf alternative, nebenwirkungsarme Heilmethoden hoffen.

DMSO oder MSM?

Bis heute gibt es keine eindeutigen Ergebnisse dazu, dass DMSO und MSM unterschiedlich funktionieren. Die biochemischen Beziehungen von DMSO zu MSM scheinen ähnlicher Natur zu sein. Ist eigentlich auch ganz logisch, denn DMSO wird im Körper zu MSM verstoffwechselt und dann ausgeschieden. Dmso wird als Arzneistoff und organisches Lösungsmittel gehandelt, während Msm als Nahrungsergänzungsmittel erhältlich ist.

Laut dem Wissenschaftler Dr. S. Jacob werden 15% des zugeführten DMSO zu MSM metabolisiert. Dabei bleibt unklar, welche Eigenschaften von DMSO auf MSM zurückzuführen sind. DMSO scheint aber in einigen Fällen stärker antioxidativ als Radikal-Fänger zu wirken als MSM. Dementsprechend also auch stärker lindernd auf Entzündungen und Schmerzen zu wirken.  DMSO und MSM zeigen in ihrer Zusammensetzung kaum Unterschiede, so fungieren beide als organische Schwefel- Spender in unserem Aminosäurestoffwechsel. Aminosäuren, die Schwefel tragen und für uns essenziell sind, sind Cystein und Methionin. Sie sind für das Gleichgewicht im Körper überaus wichtig und an zahlreichen Prozessen beteiligt.

In einer Studie wurde DMSO vs MSM bei Arthritis angewendet (an Mäusen) und geschaut, welche Substanz sich erfolgreicher gegen die Erkrankung behaupten konnte. Das Ergebnis zeigte, dass die mit DMSO, ebenso wie mit MSM behandelten Mäuse gegenüber einer Kontroll-Gruppe mit Wasser deutliche Linderung bei entzündlicher Arthritis zeigten.

Vorteil von DMSO gegenüber MSM ist jedoch, dass es zu DMSO zahlreiche, durchgeführte Studien gibt, die erfolgsversprechende Ergebnisse zu unterschiedlichen Beschwerden lieferten, während die Studienlage zu MSM noch in ihren Kinderschuhen steckt. Außerdem habe ich während meiner Recherche nichts dazu gefunden, dass MSM ähnlich wie DMSO tief in unsere Zellen eindringen kann. Es scheint also, dass diese Eigenschaft nur DMSO zugeschrieben werden kann, da es sich hierbei um ein fett- und wasserlösliches, reines und organisches Lösungsmittel handelt.

DMSO Nebenwirkung

Wenn DMSO zu hoch dosiert äußerlich aufgetragen wird, kann es in seltenen Fällen zu Hautreaktionen wie Rötungen oder Wärme-Empfindungen kommen. Du solltest also bei erstmaliger Anwendung von DMSO immer herantastend vorgehen und mit niedrigeren Konzentrationen beginnen. Da es nach einer äußerlichen Anwendung bereits nach 5 Minuten im Blutkreislauf nachzuweisen ist, tritt sehr schnell ein schwefel-lauchartiger Geschmack im Mund und ein Knoblauchartiger Körpergeruch auf. Dies trug zweifellos dazu bei, dass seine Beliebtheit abnahm, obwohl es im Einzelhandel weiterhin erhältlich ist und weiterhin verwendet wird. Da DMSO die Fähigkeit besitzt, andere Substanzen wie Medikamente oder auch Giftstoffe transdermal zu transportieren, ist bei der Verwendung von DMSO Vorsicht geboten. Du solltest immer hygienisch arbeiten und deine Körperstellen vorher reinigen.

MSM Nebenwirkung

MSM wurde in seltenen Fällen mit Bauchkrämpfen und Durchfall in Verbindung gebracht, teilt jedoch nicht die möglichen hautreizenden oder geruchsverursachenden Eigenschaften von DMSO.

Medikamentöse Wechselwirkungen

Da DMSO tief in unsere Zellen eindringen kann, birgt es die Gefahr, die Wirkung von weiteren Medikamenten zu verstärken. Es fungiert neben seiner potenziellen Heilwirkung auch als Trägersubstanz und kann andere Stoffe tiefer und effektiver in den Ort des Geschehens hinein transportieren. Wenn Du Medikamente einnimmst, solltest Du mögliche Wechselwirkungen einbeziehen und Dich mit einem Arzt oder Heilpraktiker absprechen.

Dimethylsulfoxid

DMSO (Dimethylsulfoxid) ist ein organisches Lösemittel, das zu der chemischen Klasse der Sulfoxide gehört. Die chemische Verbindung des Dimethylsulfoxids besteht aus zwei organischen Resten (Kohlenstoffe) und einem gebundenen Schwefel (Sulfinylgruppe) und hat die Summenformel C2H6OS. DMSO ist eine farb- und geruchlose Flüssigkeit mit einem Schmelzpunkt von 18°C und einer Siedetemperatur von 189°C. Was bedeutet das also? Dass DMSO bei unter 18°C von seinem flüssigen Zustand in einen festen übergehen würde und somit unter Zimmertemperatur erstarrt. Sieden würde Dimethylsulfoxid erst bei 189°C, dann aber würden sich seine Verbindungen explosionsartig zersetzen. Deshalb ist es dringend notwendig, dass Du dein DMSO dunkel und bei Zimmertemperatur lagern solltest und es vor direkter Sonneneinstrahlung schützen solltest. Wenn Du es etwas länger lagerst bzw. verwendest, wirst Du sehr wahrscheinlich einen Schwefel-Geruch wahrnehmen. Da Dimethylsulfoxid meistens in seiner reinen Form (Konzentration von 99,9%) zu kaufen ist, solltest Du es niemals unverdünnt verwenden! DMSO ist in wässrigen Lösungen leicht zu verdünnen, man kann also einfach gereinigtes Wasser (Aqua dest.) zur Verdünnung verwenden und es auf therapeutische Konzentrationen herunter verdünnen.

Die Auswirkungen von DMSO sind nämlich je nach Dosis und Verabreichungsweg unterschiedlich. Wenn DMSO direkt intravenös, also ins Blut, eingeführt wird, kann dies ab Konzentrationen von 50% zu schweren Zellschäden führen. Eine Studie hat gezeigt, dass 50%iges DMSO übers Blut zu sofortiger Hämolyse, zur Bildung von weißen Blutkörperchen und zur Ausfällung von Fibrinogen führt. Bei Konzentrationen von knapp 100% führt die intravenöse Anwendung zu direkten Nekrosen. Eine 50%ige Mortalität für einen 80kg schweren Menschen wird erst dann erreicht, wenn 880 Gramm (also fast ein Kilo) auf die Haut aufgetragen oder 320 Gramm intravenös injiziert werden würden.

Dadurch dass erst diese relativ hohen Dosierungen zur Mortalität führt, änderte sich die Sichtweise auf die DMSO-Toxizität: demnach stufte die FDA (Food and Drug Administration) DMSO in dieselbe Klasse wie Ethanol (Trinkalkohol) ein, nämlich in die Klasse 3 der Lösungsmittel, die die sicherste Kategorie mit geringem toxischen Potenzial bei normalerweise in Arzneimitteln akzeptierten Werten darstellt. Ergo ist DMSO in therapeutischen Referenzbereichen ungefährlich für den Organismus.

 

Dimethylsufoxid wird im Allgemeinen in relativ niedrigen Konzentrationen verwendet und hat dennoch medizinisch nützliche Eigenschaften wie die Induktion von Entzündungshemmung, Nervenblockade (Analgesie), Diuretika, Vasodilatation und Muskelentspannung. Darüber hinaus wird DMSO in der Zellbiologie auch als Induktor der Zelldifferenzierung, als Fänger freier Radikale und als Strahlenschutzmittel verwendet.

Es gibt keine Daten über die potenzielle Wechselwirkung von schwefelhaltigen Verbindungen wie MSM oder DMSO mit anderen Medikamenten. Allerdings verstärkt DMSO in Kombination mit anderen Medikamenten ihre Wirkung erheblich! Wenn Du also Medikamente einnimmst und über eine Behandlung mit DMSO nachdenkst, solltest Du deinen Arzt oder Heilpraktiker informieren.

Häufigste Fragen zu Dmso:

  • Ist DMSO gefährlich?

Die Dosis macht das Gift, und zwar immer. Man kann sich tot fressen oder trinken, kann an zu viel Alkohol sterben, an zu starken Medikamenten, selbst an zu viel Wasser. DMSO gilt als ungefährlich, kann aber auch gefährlich werden, wenn die letale Dosis erreicht wird. Dazu müsste man aber mehrere Gramm DMSO zu sich nehmen oder es hochkonzentriert, großflächig auftragen und einnehmen. Es wird in die Stoffklasse wie Ethanol (Trinkalkohol) eingestuft. Das heißt es ist so gefährlich, wie Alkohol. An Ratten wurde die mittlere tödliche Dosis (LD50) getestet: DMSO 14.500 mg/kg; Ethanol 7.060 mg/kg. Diese gilt natürlich nicht für uns Menschen, lässt aber einen Hinweis darauf schließen, wie gefährlich es im Vergleich zum Alkohol wirkt.

  • Ist DMSO giftig?

DMSO kann zytotoxisch wirken, also giftig auf unsere Zellen wirken. In Tierversuchen wurden abnormale Augenlinsen-Veränderungen festgestellt, allerdings sind solche starken Nebenwirkungen bei Menschen bisher nicht bekannt. Obwohl es überaus viele Studien zu den Vorteilen von DMSO bei Beschwerden wie Schmerzen und Entzündungen gibt, darf nicht ignoriert werden, dass es sich bei dieser Substanz um ein Lösungsmittel handelt, das als Trägersubstanz tief in unsere Zellen eindringen und andere Giftstoffe mit hineintragen kann. Es wird nicht als Nahrungsergänzungsmittel gehandhabt, sondern als Arznei, also ist bei der Verwendung von DMSO Vorsicht geboten, da es bei falscher Anwendung zu schwerwiegenden Nebenwirkungen kommen kann. Bei richtiger Anwendung allerdings zeigt es nachweisliche Erfolge bei zahlreichen Erkrankungen. DMSO ist bisher gut erforscht und kann das Wohlbefinden enorm steigern. Ob man DMSO nun anwenden möchte, liegt bei jeder Person selbst und sollte mit einem ganzheitlichen Arzt oder einem Heilpraktiker abgesprochen werden. Grundsätzlich gilt, dass DMSO nicht gefährlicher eingestuft wird als Trinkalkohol. Aber wie wir wissen kann auch der Alkohol zu schwersten Schäden oder gar zum Tode führen.

  • Ist DMSO verschreibungspflichtig?

Nein, DMSO kann als reines und hochkonzentriertes Lösungsmittel im Internethandel legal erworben werden. Allerdings sind Produkte, die als Arznei vertrieben werden ab einer Konzentration von 15% verschreibungspflichtig. Wenn Du also eine DMSO Creme, Salbe oder Gel ab 15% anwenden möchtest, müsstest Du sie dir verschreiben lassen und sie in der Apotheke abholen.

  • Kann DMSO Falten reduzieren?

Die Anwendungen von DMSO in der Hautpflege und zur Falten Reduktion sind noch nicht sehr bekannt. Da DMSO einen knoblauchartigen Körpergeruch auslöst, ist es auf dem Markt als Kosmetikprodukt wenig beliebt. Und das obwohl es effektiver zur Hautverjüngung beitragen kann als übliche Cremes im Drogeriehandel.

DMSO dringt schnell und tief in die Hornschicht der Haut ein, was darauf hinweist, dass es die Wirkung von Gesichtspeelings, Hyaluron und Feuchtigkeitsgels stark erhöhen kann.

Wie bereits bekannt sind Antioxidantien, wie z.B. Vitamin C, wichtige Bestandteile einer guten Hautpflege und wirken der Hautalterung erheblich entgegen. DMSO ist vielleicht der stärkste Fänger freier Radikale und das zu einem unschlagbar günstigen Preis. Daher könnte DMSO bei der Hautverjüngung eine wichtige Rolle spielen und dazu beitragen, dass Falten schwächer und feiner werden und eine Hautalterung verlangsamt wird. Weitere Vorteile von DMSO gegen Falten und Hautproblemen ist die Hemmung von Bakterien- Wachstum, z.B. von Staphylococcus aureus. Ein Bakterium, das bei der Entstehung von Akne eine der Hauptursachen ist und bei Überhand der Haut zusetzt.

  • Hilft DMSO Akne zu bekämpfen?

DMSO wirkt nachweislich antibakteriell und kann das Wachstum von Staphylococcus aureus hemmen. Dieses und weitere Bakterien, wie Propionibacterium acnes sind auf unserer Haut oder im Hauttalg der Haarfollikel zu finden und eigentlich nicht krankheitserregend. Wenn das Immunsystem allerdings geschwächt ist, kann es unter Umständen passieren, dass sich die Bakterien stark vermehren und Entzündungen der Haut, Furunkeln oder andere Krankheit verursachen. DMSO wirkt nicht nur entzündungshemmend, sondern lindert auch die unangenehmen Schmerzen einer Akne Erkrankung. Da es antibakterielle Wirkung hat und freie Radikale in Entzündungsherden abfängt, kann es zur Linderung einer Akne Symptomatik beitragen. Allerdings wirkt DMSO auch als Transportsubstanz und kann Giftstoffe tief in die Hautschichten tragen. Ich empfehle die Aussprache mit einem Hautarzt oder einem Heilpraktiker. Es lassen sich auch Cremes, Salben oder Gele in einer Apotheke mit einem Rezept vom Hautarzt und DMSO als Grundsubstanz anmischen.

  • Kann DMSO Zahnfleischentzündungen lindern?

Eine Zahnfleischentzündung oder Parodontitis kann viele Ursachen haben:

  1. Schlechte Mundhygiene, Zahnbelag und Zahnstein
  2. Ein geschwächtes Immunsystem
  3. Dadurch vermehrtes Wachstum von Bakterien in der Mundhöhle
  4. Genetische Ursachen
  5. Stressbedingtes Zähneknirschen
  6. Zu viel Zucker
  7. Erkrankungen wie Diabetes

DMSO kann bei richtiger Anwendung Zahnfleischentzündungen lindern und das Bakterien-Wachstum deutlich hemmen. Außerdem wirkt es entzündungshemmend und antioxidativ gegen freie Radikale in Entzündungsherden. Damit Du einer Parodontitis vorbeugen kannst, solltest du auf eine ausgewogene, gesunde Ernährung achten und eine gute Mundhygiene einhalten. DMSO als Mundspülung könnte eine Alternative bieten, Zahnfleischentzündungen in den Griff zu bekommen.

Eine kleine Randinformation nebenbei: Rauchen fördert Zahnfleischentzündungen und sollte so weit es geht eingeschränkt oder im besten Falle ganz sein gelassen werden.

Der Verzehr von prozessierten Kohlenhydraten, wie z.B. raffinierter Zucker, sollte stark eingeschränkt werden, da diese Zahnfleischentzündungen nur noch weiter fördern. DMSO wurde bereits 1967 zahnmedizinisch erforscht und lieferte vielversprechende Hinweise darauf, dass es bei Entzündungen und Bakterien hemmend wirkt. Es sei jedoch nochmals erwähnt, dass DMSO Mundgeruch und Körpergerüche verursacht.

Das könnte Dich auch interessieren: